ProgrammMacherTag

Wir haben im Sommer erste Impulse gegeben, beim ProgrammMacherTag am Samstag, 26.11.2011 konnten Sie Ideen einbringen. Der Tag mit Workshops, Diskussionen und Vorführungen war der inhaltliche Abschluss der Vorbereitungsphase 2010/11 für ein Haus für Film und Medien Stuttgart. In drei von Kuratoren begleiteten Workshops haben wir aktuelle Positionen sondiert und begonnen Programm in den Bereichen Vermittlung, Innovation, Kontext und Interkultur partizipativ zu gestalten. In einer Podiumsdiskussion haben sich Preisträger des deutschen Kinemathekenverbunds als „Best Practise“-Beispiele für kommunale Kinoarbeit vorgestellt. Anschließend haben wir mit einer Filmdebatte zu Netzfilmkultur auch die Rolle von Kommunalen Kinos im digitalen Zeitalter diskutiert. Der ProgrammMacherTag wurde folgendermaßen aufgebaut:

11.00 – 13.00 Uhr: Workshop „Vermittlung“

Impuls: Anke Hahn (Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Filmverleih) – Moderation: Iris Loos, VHS Stuttgart

14.00 – 16.00 Uhr: Workshop „Interkultur“

Impuls: Martina Priessner (Autorin, Kuratorin und Regisseurin) – Moderation: Martin-Otto Hörbrand, Linden-Museum

16.30 – 18.30 Uhr: Workshop „Innovation & Kontext“

Impuls: Marc Glöde (Filmwissenschaftler, Buchautor und Kurator) – Moderation: Uli Wegenast, Film- und Medienfestival gGmbH

19.00 – 21.00 Uhr: Programmmacher im Gespräch

Gäste: Christiane Schleindl (Filmhaus Nürnberg), Claudia Engelhardt (Filmmuseum München), Alfred Tews (CITY 46 Kommunalkino Bremen e.V.) – Moderation: Frank Albers (Robert Bosch Stiftung)

21.30 – 23.30 Uhr: Netzfilmkultur – Wettstreit der Bilder

Gäste: Alain Bieber (Arte Creative und Rebel-Art), Ekkehard Knörer (Cargo Film/Medien/Kultur Magazin), Christian Kortmann (Autor und Kulturwissenschaftler), Joshua Beyer (Cinema out of your Backpack), Andreas Vogel (Uwe Schenk trifft …) – Moderation: Frank Albers (Robert Bosch Stiftung)

Die Workshops waren mit im Durchschnitt ca. 25 Teilnehmern sehr gut besucht. Die in den Workshops präsentierten bzw. erarbeiteten Inhalte wurden protokolliert und stehen durch die Dokumentation für den Aufbau eines Haus für Film und Medien zur Verfügung.