Archiv für den Monat: Mai 2019

Medialab Prado, Madrid

Das Medialab Prado gehört nicht etwa zum Kunstmuseum „Prado“, vielmehr leitet sich der Name aus dem Stadtviertel „Prado“ ab. Es ist ein soziokulturelles Zentrum in erster Linie für die Bürger der Stadt, die über partizipative Prozesse Einfluss auf das im Haus stattfindende Programm nehmen können.

Auf über 4000 qm finden wöchentlich zahlreiche Workshops (local groups) statt, die größtenteils von Ehrenamtlichen angeboten und von hauptamtlichen Mitarbeitern koordiniert und, sofern erforderlich, technisch unterstützt werden. Das Spektrum geht von Angeboten wie Urban Gardening über ein wöchentliches integratives Radioprogramm von und mit behinderten Madrider Bürgern über gesellschaftliche Fragestellungen, die mit unterschiedlichsten Medien bearbeitet werden. Einmal jährlich werden die Workshop Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Weiterlesen

MedienKulturHaus Wels

Das MedienKulturHaus Wels verbindet im wesentlichen Aspekte eines Programmkinos mit einer städtischen Galerie, mit Festivals, Kooperationsprojekten mit Schulen und Sommerworkshops. Inhaltlich werden die unterschiedlichen Aspekten der Medienproduktion  und Rezeption bearbeitet – meist unter einem jährlichen Motto, bei dem der Schwerpunkt auf einem gemeinsamen Arbeiten mit Jugendlichen liegt.

Darüber hinaus nimmt das MedienKulturHaus Aufgaben eines soziokulturellen Zentrums für die Stadt Wels wahr und bietet für Interessierte aller Altersklassen Angebote wie Samstagsakademie, Sommerakademie, Chorprojekte, Seniorenhandyworkshops etc. an.

Ins Konzept des Hauses eingebunden ist ein Cafe/Bar mit integriertem Concept Shop. Als Besonderheit kann in Wels ein historischen Kaiserpanorama – (Stereoskopische Rundpanorama) bestaunt werden.

Deutsches Filminstitut und Filmmuseum Frankfurt (DFF)

„Alles ist Film“ im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt (DFF)  und so verfolgen alle Aktivitäten des Hauses das gemeinsame Ziel  Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Film als Kunstform und Kulturgut vertraut zu machen und sie für die Wirkungsweise des bewegten Bildes zu sensibilisieren und Filmbildung als selbstverständlichen Teil kultureller Bildung zu vermitteln.

Das Hauptgebäude, ein renovierter Altbau in Frankfurt ist Teil einer Ansammlung unterschiedlicher Museen, die das „Museumufer“ bilden. Hier sind nicht nur die Dauerausstellung und Wechselausstellungen zu sehen, sondern es finden auch medienpädagogischen Angebote statt. Außerdem ist hier das Herzstück des Hauses untergebracht, das Kino, das auf das 1971 eröffnete Kommunale Kino Frankfurts zurück geht.

Weitere Standorte – auch außerhalb Frankfurts – bieten unter anderem Raum für das umfangreiche Archiv, und tragen der Rolle des DFF als internationale Filmerbe-Institution Rechnung. In den Archiven werden Nachlässe Filmschaffender, Filmkopien, Dokumente, Fotografien und Skizzen systematisch erfasst und archiviert. Die Bibliothek des Deutschen Filmmuseums ist wie das Archiv öffentlich zugänglich und umfasst allein etwa 80.000 Bände zum Thema Film.