Archiv für den Monat: Juli 2019

Besichtigung von Referenzprojekten

In den vergangenen Monaten haben die Vorstandsmitglieder des Haus für Film und Medien Stuttgart e.V. Institutionen besucht, die sich auf vielfältige Weise dem Thema Filmkultur und Filmbildung verpflichtet haben, sei es durch die Bewahrung des historischen Filmerbes oder/und der Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Film und digitalen Medien. Dabei konnten wertvolle Inspirationen gesammelt und erste Kontakte für mögliche Kooperationen geknüpft werden. Es hat sich jedoch auch deutlich gezeigt, dass etwas Vergleichbares zum geplanten HFM bisher nicht existiert.

Nachfolgend Porträts, der von den Vorstandsmitgliedern besuchten Häuser, mit Aspekten, die bei den Besuchen besonders aufgefallen bzw. in Erinnerung geblieben sind.

Eye. Film Instituut Nederland, Amsterdam

Eye. Restaurant

Das Eye begeistert mit einer sensationellen Architektur im 2012 eröffneten Neubau in einem Stadtentwicklungsquartier und wurde schnell zum Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische zugleich. Das Eye hat wesentlich dazu beigetragen,  dass das frühere Betriebsgelände des niederländischen Ölkonzerns Shell inzwischen zum Nucleus eines innovativen Kreativ- und Wohnviertels geworden ist.

Der Ausstellungsbereich umfasst 1.200 Quadratmeter. Neben der Dauerausstellung, die sich vom Untergeschoss aus mit Exponaten sowie Multimedia-Installationen durchs ganze Haus zieht gibt es wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen für Filminteressierte jeden Alters. Die vier Kinosäle mit verschiedenem Erlebnischarakter umfassen insgesamt 640 Plätzen und werden jeden Tag bespielt. Als nationales Filmzentrum widmet sich das Eye nicht nur dem niederländischen Film, sondern thematisiert gegenwärtige und vergangene Aspekte des internationalen Films. Weiterlesen

KOSMOS, Zürich

Das KOSMOS versteht sich als städtischer Erlebnisraum, der Diskurs, Unterhaltung und Genuss verbindet.  Sechs Kinosäle, ein Ausstellungsbereich, Workshop-Räume, Restaurant, Cafe, Bar und ein Buchsalon schaffen Raum für inhaltliche Auseinandersetzung, urbane Aufenthaltsmöglichkeit, Kultur und Kommerz.

Dabei wurde ein Ort mit dem Ziel geschaffen, dass Besucher sich so wohl fühlen, dass sie sich spontan zum Lesen, Essen, Hören oder Schauen verführen lassen. Idealerweise kann man den Tag im Kosmos mit einem Frühstück beginnen, sich spontan entscheiden, an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen, nach einem Mittagessen im Bistro im Buchsalon zu schmökern um in Anschlusseinen Film in einem der Kinos anzuschauen und den Abend zu guter Letzt in der Bar ausklingen lassen. Weiterlesen