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Das HFM zu Gast beim 21. Medien-Meeting

Beim Netzwerktreffen der Medieninitiative Region Stuttgart am 13.10.2021 im Breuninger-Parkhaus bot sich die einmalige Gelegenheit, die Konzeption und den aktuellen Planungsstand des Haus für Film und Medien rund 200 Kreativ- und Kulturschaffenden vorzustellen.

An dem Abend wurde zudem über die Rolle und sich bietenden Chancen des HFM für die Zukunft der Quartiersentwicklung und der StadtRegion diskutiert. Hier geht es zum Artikel vom 15.10.2021 in den Stuttgarter Nachrichten.

FerienFilmWorkshop für Filmfans zwischen 8 und 12 Jahren

Wer möchte seinen eigenen kleinen Film machen?

Mit der Unterstützung von Profis könnt ihr euren Trickfilm mit Sounddesign produzieren.
In der Gruppe werdet ihr euch die Handlung für euren Film überlegen, gemeinsam die Figuren und die Kulisse basteln, dann den Film „drehen“ und schließlich noch vertonen. Am Ende des Workshops bekommt ihr euer Werk mit nach Hause, um es Familie und Freunden zeigen zu können. Weitere Informationen zum Workshop.

Das HFM ist am Standort präsent

Anlässlich von „CURRENT – Kunst und urbaner Raum“ in Stuttgart haben wir in Bezugnahme und in Sichtweite zur Installation „Glitch Klitsche“ von Sylvia Winkler und Stephan Köperl (http://www.current-stuttgart.de/de/events/glitch-klitsche) am zukünftigen Standort des HFM plakatiert.

Die Plakataktion ist begrenzt auf den Zeitraum des transdisziplinären Festivals vom 9.-19. September 2021.

Unser besonderer Dank gilt der Firma E. Breuninger GmbH & Co. für die zur Verfügungstellung ihrer Werbefläche.

1. Pop-Up-Event am 02.07.2021

Der Verein Haus für Film und Medien Stuttgart e.V. engagiert sich seit Jahren in einer gemeinschaftlichen Initiative mit der Landeshauptstadt Stuttgarter für den Bau einer zentralen Kultureinrichtung, in der alle Formate des Bewegtbilds von Film und Animation über Games bis zu Virtual Reality ein Zuhause finden.
Bis zur Eröffnung des Hauses im Jahr 2027 auf dem Areal des Breuninger Parkhauses in Stuttgart-Mitte möchten wir mit verschiedenen Pop-Up-Events Einblicke in das zu erwartende Programm geben. Weitere Veranstaltungen sind geplant und werden in den kommenden Monaten folgen.

An unserer ersten Veranstaltung SPACES FOR ANIMATION können Sie unter diesem Link https://zoom.us/j/96720496263 und der ID 967 2049 6263 teilnehmen. Wir freuen uns, Sie am 2. Juli 2021 begrüßen zu dürfen.

 

Wir für Stuttgart

Der Verein Haus für Film und Medien e. V. steht mit seinen 24 Mitgliedern für gesellschaftliches Miteinander, gegenseitigen Respekt und kulturelle Verantwortung.

Gemeinsam gestalten wir an einem lebens- und liebenswerten Stuttgart mit und setzen ein Zeichen für eine liberale, tolerante und weltoffene Stadt – jetzt und nach der Eröffnung 2027!

Eine ausführliche Beschreibung unserer Pläne und Ziele finden Sie in unserem Positionspapier.

Neuer Vorstand gewählt

Der Verein Haus für Film und Medien Stuttgart e.V. hat ein neues Führungsteam. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21. September wurde die Rektorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Prof. Dr. Barbara Bader zur neuen Vorsitzenden des Vorstandes gewählt.

Als Stellvertreter*innen wurden Iris Loos, vhs Stuttgart und Jens Gutfleisch, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) – Film Commission Region Stuttgart, gewählt. Daniel Danzer, Stuttgarter Jugendhaus gGmH, und Prof. Ulrich Wegenast, Film- und Medienfestival gGmbH, sind als Beisitzer tätig. Mit Ausnahme von Iris Loos gehörten alle Vorstände bereits vor der Wahl dem Vorstand an. Mit Iris Loos konnte eine ebenfalls sehr erfahrene Vorstandskollegin gewonnen werden; sie war bereits von 2011 bis 2017 stellvertretende Vorsitzende des Vereins.

Die Neuwahl des Gesamtvorstandes wurde vom Interimsvorstand initiiert. Der bisherige Vorsitzende des Vorstandes und maßgebliche treibende Kraft des Vereins, Markus Merz, war zum großen Bedauern der Vereinsmitglieder vor wenigen Wochen aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Der Verein ist Markus Merz zu großem Dank für sein langjähriges erfolgreiches Engagement verpflichtet und begrüßt es sehr, dass Markus Merz dem Verein weiterhin angehören und seine Expertise einbringen wird.

Barbara Bader freut sich über ein einstimmiges Votum der Mitglieder für alle neu- bzw. wiedergewählten Vorstände. Sie ist davon überzeugt, ein starkes, regional und international gut vernetztes Team an ihrer Seite zu haben, dass die Vielfalt der 24 Mitgliedsinstitutionen des Vereins widerspiegelt.

Nachdem der Stuttgarter Gemeinderat im März dieses Jahres den Startschuss für das Projekt Haus für Film und Medien Stuttgart durch einen Grundsatzbeschluss gegeben hat, wird nun konkret und gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart, den Mitgliedern und externen Fachfirmen die Planung des Hauses fortgesetzt. Unterstützt wird der Verein hierbei auch in Kürze in Vollzeit durch eine Projektleiterin. Mit M.A., Dipl., Dipl.-Ing. (FH) Kathrin Maya Haag konnte eine kompetente Besetzung für die ausgeschriebene Stelle gefunden werden. Eine Eröffnung des Hauses ist 2026 auf dem Areal des Breuninger Parkhauses in der Esslinger Straße geplant.

Stuttgart bekommt ein Haus für Film und Medien

Mit einem Grundsatzbeschluss, der auf die Initiative des Ersten Bürgermeisters Dr. Fabian Mayer zurückgeht, hat der Stuttgarter Gemeinderat am 5. März 2020 den Weg für das zukünftige Haus für Film und Medien Stuttgart freigemacht. Dem Beschluss über Bau und Betrieb des Hauses ging eine rund zehnjährige, engagierte und vorwiegend ehrenamtliche Arbeit des Vereins „Haus für Film und Medien Stuttgart e.V.“ (vormals „Neues Kommunales Kino Stuttgart e.V.“) voraus. Dieser – bundesweit einmalige – Zusammenschluss von 25 nicht-kommerziellen Institutionen, die sich in Stuttgart und der Region mit Bewegtbild und Medien befassen, arbeitete eine inhaltliche Konzeption aus, welche die Kulturverwaltung ebenso wie den Gemeinderat überzeugte.

Ursprünglich wurde eine Nachfolgeeinrichtung für das 2008 geschlossene Kommunale Kino in Stuttgart geplant. Aufgrund der heutigen Lebensrealität, in der der Umgang mit Bewegtbild ständiger Bestandteil des täglichen Lebens geworden ist, entwickelte der Verein ein Konzept eines Hauses, das ausgehend vom Medium „Film“ die aktuellen Entwicklungen im gesamten Mediensektor berücksichtigt. So werden zusätzlich zu „Film“ die Themen Animation & visuelle Effekte, Games, Software, Virtual & Augmented Reality, digitale Plattformen und Künstliche Intelligenz im Haus für Film und Medien eine wichtige Rolle spielen.

Vielfältige Veranstaltungsformate sind in einem offenen Haus mit Kinosälen und Werkstatt-charakter geplant, das besonderes Augenmerk auf die medienpädagogische Vermittlung legen wird. Die Zielgruppen schließen alle Bürger mit ein: Kindergartenkinder, Schüler, Auszubildende, Studierende, interessierte erwachsene Laien, Berufsanfänger, Start-Ups und Profis im Film- und Medienbereich.

„Kinos, Labs, und Workshop-Räume für aktive Medienarbeit, Veranstaltungs- und Ausstellungsbereiche sowie die in Eigenregie geführte Gastronomie bilden die vier Säulen des zukünftigen Haus für Film und Medien Stuttgart“ erläutert Markus Merz, Vorsitzender des Vereins und Geschäftsführer der Merz Bildungswerk gGmbH.  Ziel sei es, das neue Haus als ganzheitliches Zentrum für Medienkompetenz und zentralen, dauerhaften Ort des öffentlichen Diskurses über Film und Bewegtbild in der Stadt zu verankern.

Das Haus wird als Neubau auf dem derzeitigen Areal des Breuninger Parkhauses zentral neben der Leonhardskirche liegen und damit ein Nukleus der Neugestaltung der Leonhardsvorstadt werden. “ Durch den Neubau besteht die Chance auch städtebauliche Akzente zu setzen. Das hochfunktionale Haus soll neuesten ökologischen Kriterien gehorchen, dabei aber vor allem Offenheit ausstrahlen“, wünscht sich Markus Merz. Das Bauprojekt ist als Teil des IBA-Quartiers Leonhardsviertel/Züblinareal vorgesehen. Ziel ist daher eine Fertigstellung des Hauses für spätestens 2027. Als zweiter Baukörper ist ein Mobility Hub für Breuninger auf dem Grundstück geplant. Fachlich begleitet wurde die Standortsuche und die Erarbeitung eines konzeptionellen Raumprogramms vom Stuttgarter Architekturbüro haascookzemmrich STUDIO2050.

Für seine Arbeit, insbesondere im Rahmen der Standortsuche, wurde der Verein in den letzten Jahren bereits vom Kulturamt finanziell gefördert. „Wir freuen uns, dass die seit Jahren gute Zusammenarbeit mit der städtischen Verwaltung nun durch den grundsätzlichen Beschluss des Gemeinderats bestätigt wurde“, fasst Markus Merz zusammen. „Wir können nun in die konkrete Planungsphase einsteigen, da durch diesen Beschluss die notwendige nachhaltige Förderung des Haus für Film und Medien Stuttgart gesichert ist.“