MedienKulturHaus Wels

Das MedienKulturHaus Wels verbindet im wesentlichen Aspekte eines Programmkinos mit einer städtischen Galerie, mit Festivals, Kooperationsprojekten mit Schulen und Sommerworkshops. Inhaltlich werden die unterschiedlichen Aspekten der Medienproduktion  und Rezeption bearbeitet – meist unter einem jährlichen Motto, bei dem der Schwerpunkt auf einem gemeinsamen Arbeiten mit Jugendlichen liegt.

Darüber hinaus nimmt das MedienKulturHaus Aufgaben eines soziokulturellen Zentrums für die Stadt Wels wahr und bietet für Interessierte aller Altersklassen Angebote wie Samstagsakademie, Sommerakademie, Chorprojekte, Seniorenhandyworkshops etc. an.

Ins Konzept des Hauses eingebunden ist ein Cafe/Bar mit integriertem Concept Shop. Als Besonderheit kann in Wels ein historischen Kaiserpanorama – (Stereoskopische Rundpanorama) bestaunt werden.

Deutsches Filminstitut und Filmmuseum Frankfurt (DFF)

„Alles ist Film“ im Deutschen Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt (DFF)  und so verfolgen alle Aktivitäten des Hauses das gemeinsame Ziel  Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Film als Kunstform und Kulturgut vertraut zu machen und sie für die Wirkungsweise des bewegten Bildes zu sensibilisieren und Filmbildung als selbstverständlichen Teil kultureller Bildung zu vermitteln.

Das Hauptgebäude, ein renovierter Altbau in Frankfurt ist Teil einer Ansammlung unterschiedlicher Museen, die das „Museumufer“ bilden. Hier sind nicht nur die Dauerausstellung und Wechselausstellungen zu sehen, sondern es finden auch medienpädagogischen Angebote statt. Außerdem ist hier das Herzstück des Hauses untergebracht, das Kino, das auf das 1971 eröffnete Kommunale Kino Frankfurts zurück geht.

Weitere Standorte – auch außerhalb Frankfurts – bieten unter anderem Raum für das umfangreiche Archiv, und tragen der Rolle des DFF als internationale Filmerbe-Institution Rechnung. In den Archiven werden Nachlässe Filmschaffender, Filmkopien, Dokumente, Fotografien und Skizzen systematisch erfasst und archiviert. Die Bibliothek des Deutschen Filmmuseums ist wie das Archiv öffentlich zugänglich und umfasst allein etwa 80.000 Bände zum Thema Film.

Stadtteildialog – Dokumentation ist online

Der Stadtteildialog „Haus für Film und Medien“ des Vereins Haus für Film und Medien Stuttgart e.V. in Kooperation mit der Merz Akademie hatte zum Ziel, den Akteuren im Stuttgarter Osten das Konzept eines Haus für Film und Medien vorzustellen und ihnen ein Forum für Ideen, Wünsche aber auch Kritik zu geben. Am Donnerstag, 27.6.2013 wurde in fünf thematischen Arbeitsgruppen gemeinsam diskutiert und über Kooperationsfelder nachgedacht. Die folgende Dokumentation zeigt den Veranstaltungsablauf auf und fasst die Ergebnisse zunächst kurz zusammen. Anschließend folgen – in Thesen gruppiert – eingebrachte Positionen sowie eine Teilnehmerliste. Die Positionen spiegeln die Vielfalt der bei der Veranstaltung formulierten Anforderungen und Wünsche an ein Haus für Film und Medien wider. Weiterlesen

Einladung zum Stadtteildialog „Haus für Film und Medien“

Wir laden am Donnerstag, 27.6.2013 / 14:30 Uhr in Kooperation mit der Merz Akademie zum Stadtteildialog über ein Haus für Film und Medien im Stuttgarter Osten ein. Damit möchten wir die Gelegenheit nutzen unsere Ideen mit den Akteuren im Stadtteil zu diskutieren und in verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen über Kooperationsfelder nachzudenken. Auch unabhängig von der Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Villa Berg sehen wir großes Potential für den Stuttgarter Osten mit einem Haus für Film und Medien. Eine Veranstaltungseinladung mit geplantem Ablauf finden Sie in folgendem PDF. Um Rückmeldung wird gebeten.

Villa Berg und Park: Martin Körner, Markus Merz und Helmut Nanz stellen Zukunftskonzept vor

Die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Parks der Villa Berg und der Villa Berg hat der Bezirksvorsteher von Stuttgart-Ost, Martin Körner, zum Anlass genommen, um gemeinsam mit Markus Merz und mit Helmut Nanz für ein gemeinwohlorientiertes Zukunftskonzept für den Park der Villa Berg und die Villa Berg zu werben und dieses in einem Pressegespräch vorzustellen. Markus Merz ist Vorsitzender des Vereins für ein Haus für Film und Medien und Rektor der Merz Akademie im Kulturpark Berg. „Unser Konzept für die Villa Berg bietet mit einem offenen Haus für Film- und Medienkunst Raum für Kreativität und knüpft an die bestehenden kreativen Potentiale in Stuttgart-Ost an. Die Villa Berg könnte zu einem öffentlichen Raum für die Präsentation bewegter Bilder in allen Facetten werden. Medienpädagogische Workshops für Kinder und Jugendliche, sommerliches Open Air-Kino im Park, Schulvorführungen, interkulturelle Filmreihen, Festivals, Familienkino, Gespräche mit Filmschaffenden, Debatten zur Netzfilmkultur und Game Jams sind nur einige mögliche Angebote“, so Markus Merz. Weiterlesen

Haus für Film und Medien: Platz 10 im 2. Bürgerhaushalt

26.992 Bürgerinnen und Bürger haben sich am zweiten Bürgerhaushalt der Stadt Stuttgart beteiligt, 2.943 Vorschläge gemacht und 952.580 Bewertungen abgegeben. Der Vorschlag „Haus für Film und Medien für Stuttgart schaffen“ belegt Platz 10: „Stuttgart braucht, wenn es sich als moderner Medienstandort profilieren will, wieder ein Haus für Film und Medien. Filme außerhalb des aktuellen Angebots und ohne kommerzielles Verwertungsinteresse sind ein wichtiger Teil eines kommunalen Kulturangebots. Historisch wichtige Filme, Filme zu bestimmten Themen aus verschiedenen Ländern und Epochen, Auseinandersetzung mit Filmkunst, Filmreihen zur thematischen Arbeit anderer Kultureinrichtungen: das wird schmerzlich vermisst und „schreit“ geradezu nach einem neuen Kommunalen Kino.“ Wir freuen uns sehr.

Medienosten

Mit der Initiative „Medienosten“ und einer Abendveranstaltung mit über 150 Teilnehmern im November 2012 gelang es den Wirtschaftsförderungen der Region und der Stadt Stuttgart die Aufmerksamkeit auf die Potentiale des Stuttgarter Ostens als Medien- und Kreativ-Standort zu lenken. Raumentwicklung, Möglichkeiten für Kreativschaffende, lokale Vernetzung der Medien-Akteure und Visionen der Stadtteilentwicklung waren einige Themen des Abends. Im Stuttgarter Osten sitzen bereits jetzt eine Vielzahl interessanter Akteure in der Medien- und Kreativwirtschaft – ca. 80 Unternehmen, Institutionen und Vereine konnten auf einer Stadtteilkarte dargestellt werden. Die wichtigsten Ressourcen sind:

  • Der Landessender SWR hat neben Mainz und Baden-Baden seinen Hauptsitz im Stuttgarter Osten.
  • Mit dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg sitzt der landesweite Partner für die Medienbildung an Schulen im Stuttgarter Osten. Aber auch das Stadtmedienzentrum Stuttgart und das Werkstatthaus Ost bieten medienpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche.
  • Die Merz Akademie zählt zu den im Film- und Medienbereich profilierten Hochschulen der Region und bildet Autoren in Gestaltung, Kunst und Medien aus.
  • Kultur- und Bildungsinstitutionen wie das EZEF – Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit und der Verein Wand 5 (Veranstalter des Stuttgarter Filmwinter) bereichern den Osten kulturell.
  • Am Technology Center von Sony Deutschland arbeiten in direkter Nähe zum Stuttgarter Osten rund 200 Wissenschaftler und Techniker an spezifischen Technologien für Audio- und Video-Applikationen.
  • International erfolgreiche Animations- und VFX-Studios wie Pixomondo und Studio Filmbilder, aber auch Spielfilm- und Dokumentarfilmproduzenten wie IndiFilm oder die Eikon Südwest haben ihren Firmensitz im Stuttgarter Osten. Werbeagenturen wie Jung von Matt und FischerAppelt TV Media schaffen allein im N155 über 150 Arbeitsplätze.
  • Der Stuttgarter Osten ist bereits jetzt ein attraktiver Standort für junge Gründer z.B. in den Bereichen Games, Sound Design und Film (Gründungsbeispiele: Chasing Carrots, East End Film, Schnack Music).
  • Kreativareale wie das N155, Kübler-Areal und Concordia-Areal bieten relativ kostengünstige Raummöglichkeiten für Kreativschaffende. In den Sanierungs- und Transformationsgebieten im Stuttgarter Osten sind räumliche Entwicklungsmöglichkeiten vorhanden.

Der Stuttgarter Osten bietet ein kreatives Umfeld für ein Haus für Film und Medien. Das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung hat die stadträumlichen Potentiale im Rahmen des Vortrags bei der Veranstaltung „Medienosten“ (veröffentlicht im Newsletter No. 02, Stadtplanung Stuttgart, Dezember 2012) analysiert.

Hier der Medienosten als Karte in Google Maps.

 

Die Vision

Die inhaltliche Entwicklung und Profilierung von Stadtraum ist die Voraussetzung für die Identifikation von Bürgern und Unternehmen mit ihren lokalen Umgebungen und führt zu einer Bindung an die Region Stuttgart. In der Wirtschafts- und Kulturpolitik gilt es dies gezielt zu nutzen, d.h. die räumliche Konzentrationen von Akteuren zu erkennen, diese thematisch zu ergänzen und strategisch zu entwickeln.

Der Stuttgarter Osten entwickelt sich zum Medienosten und profiliert sich über die Stadtgrenzen hinaus als Quartier für Film und Medien. Der Medienosten ist ein Pilotprojekt für die kreative und wirtschaftliche Entwicklung von Stadtraum und bietet Medienkünstlern und Medienunternehmen Möglichkeiten zu Aus- und Weiterbildung, Präsentation, Experiment, Forschung und Archivierung, Dialog und Austausch, Vernetzung sowie Leben und Wohnen.

Der Medienosten:

  • ist ein Leuchtturmprojekt für den Film- und Medien-Standort Baden-Württemberg
  • stärkt die Film- und Medienwirtschaft durch lokale Vernetzung
  • stärkt die Stadtteilkultur
  • steigert die Attraktivität für kreativen Nachwuchs und Fachkräfte
  • stärkt die Identifikation der Bürger mit Ihrem Stadtteil
  • öffnet die Stadt Stuttgart hin zum Neckar

Ideen:

  • Villa Berg mit Park als Raum für Film und Medien
  • SWR Gutbrodbau als Living Lab, Inkubator und Gründerzentrum für Medienprodukte
  • Kulturpark Berg – Forschungscampus für Gestaltung, Kunst und Medien mit Merz Akademie, Haus des Dokumentarfilms und Start-Up Büros
  • Shack Space Stuttgart – Hacker und Maker Space Stuttgart
  • Breitband-Infrastruktur für Unternehmen, WLAN-Netz für Bürger und Medienschaffende
  • Mitgliederfinanziertes Netzwerk „Medienosten“ im Stadtteil

Film ab – FilmKunstHaus für Stuttgart

Im Rahmen des Semesterprojekts „Film ab – FilmKunstHaus für Stuttgart“ haben Architekturstudenten der Uni Stuttgart, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen, Lehrstuhl 1 (Prof. Cheret) im Wintersemester 2011/12 Raumkonzepte für ein Haus für Film und Medien geschaffen. Der Entwurf „Film ab…“ soll ein Baustein auf dem Weg zu einem Haus sein,  Potentiale und Ideen aufzeigen und der Öffentlichkeit nahebringen. Das Haus für Film und Medien wurde als neues Element in das Konzept der Kulturmeile Stuttgarts integriert. Dazu standen den Bearbeitern zwei Standorte zur Verfügung – am Charlottenplatz und am Standort „Breuninger Parkhaus“. Heute wurden im Literaturhaus die Architekturmodelle gemeinsam von Studenten und Dozenten dem Verein, der Kulturpolitik und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Entwurfspräsentation zeigt eindrucksvoll den jungen Blick der Studenten auf das Thema „Film und Medienhaus“.

ProgrammMacherTag

Wir haben im Sommer erste Impulse gegeben, beim ProgrammMacherTag am Samstag, 26.11.2011 konnten Sie Ideen einbringen. Der Tag mit Workshops, Diskussionen und Vorführungen war der inhaltliche Abschluss der Vorbereitungsphase 2010/11 für ein Haus für Film und Medien Stuttgart. In drei von Kuratoren begleiteten Workshops haben wir aktuelle Positionen sondiert und begonnen Programm in den Bereichen Vermittlung, Innovation, Kontext und Interkultur partizipativ zu gestalten. In einer Podiumsdiskussion haben sich Preisträger des deutschen Kinemathekenverbunds als „Best Practise“-Beispiele für kommunale Kinoarbeit vorgestellt. Anschließend haben wir mit einer Filmdebatte zu Netzfilmkultur auch die Rolle von Kommunalen Kinos im digitalen Zeitalter diskutiert. Der ProgrammMacherTag wurde folgendermaßen aufgebaut: Weiterlesen