Film ab – FilmKunstHaus für Stuttgart

Im Rahmen des Semesterprojekts „Film ab – FilmKunstHaus für Stuttgart“ haben Architekturstudenten der Uni Stuttgart, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen, Lehrstuhl 1 (Prof. Cheret) im Wintersemester 2011/12 Raumkonzepte für ein Haus für Film und Medien geschaffen. Der Entwurf „Film ab…“ soll ein Baustein auf dem Weg zu einem Haus sein,  Potentiale und Ideen aufzeigen und der Öffentlichkeit nahebringen. Das Haus für Film und Medien wurde als neues Element in das Konzept der Kulturmeile Stuttgarts integriert. Dazu standen den Bearbeitern zwei Standorte zur Verfügung – am Charlottenplatz und am Standort „Breuninger Parkhaus“. Heute wurden im Literaturhaus die Architekturmodelle gemeinsam von Studenten und Dozenten dem Verein, der Kulturpolitik und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Entwurfspräsentation zeigt eindrucksvoll den jungen Blick der Studenten auf das Thema „Film und Medienhaus“.

ProgrammMacherTag

Wir haben im Sommer erste Impulse gegeben, beim ProgrammMacherTag am Samstag, 26.11.2011 konnten Sie Ideen einbringen. Der Tag mit Workshops, Diskussionen und Vorführungen war der inhaltliche Abschluss der Vorbereitungsphase 2010/11 für ein Haus für Film und Medien Stuttgart. In drei von Kuratoren begleiteten Workshops haben wir aktuelle Positionen sondiert und begonnen Programm in den Bereichen Vermittlung, Innovation, Kontext und Interkultur partizipativ zu gestalten. In einer Podiumsdiskussion haben sich Preisträger des deutschen Kinemathekenverbunds als „Best Practise“-Beispiele für kommunale Kinoarbeit vorgestellt. Anschließend haben wir mit einer Filmdebatte zu Netzfilmkultur auch die Rolle von Kommunalen Kinos im digitalen Zeitalter diskutiert. Der ProgrammMacherTag wurde folgendermaßen aufgebaut: Weiterlesen

Haus für Film und Medien: Platz 9 im 1. Bürgerhaushalt

Das Haus für Film und Medien belegt insgesamt den Platz 9 unter 1745 Vorschlägen im 1. Bürgerhaushalt der Stadt Stuttgart und den Platz 2 im Bereich Kultur. Der Vorschlag hieß im Wortlaut: „Ein kommunales Kino zeigt Filme außerhalb des aktuellen Angebots und ohne kommerzielles Verwertungsinteresse. Es zeigt historisch wichtige Filme, Filme zu bestimmten Themen aus verschiedenen Ländern und Epochen, es regt zur Auseinandersetzung mit Filmkunst an und bietet Filmreihen zur thematischen Arbeit anderer Kultureinrichtungen an. Stuttgart, das sich so gern als moderner Medienstandort profilieren möchte, kann es sich nicht länger leisten, einen so wichtigen Teil lebendiger Stadtkultur zu vernachlässigen.“ Leider führte dies nicht dazu, dass der Gemeinderat sich für das Vorhaben aussprach. Hier die Entscheidungen des Gemeinderats.

5 Aktionen im Juni / Juli 2011

 

 

In 5 Pilotprojekten im Juni und Juli 2011 (siehe Booklet & Aktions-Flyer) haben wir unsere Vorstellungen der programmatischen Arbeit aufgezeigt. Nach einem Podiumsgespräch „KoKi21 – Kommunale Filmarbeit gestern und morgen“ (9. Juni 2011) im Literaturhaus Stuttgart näherte sich der Themenabend „Über die Leinwand hinaus“ (22. Juni 2011) innovativen Film- und Medienformen an einem ungewöhnlichen „Media Space“, einer ehemaligen Tankstelle. Bei der KinderFilmWerkstatt & Live-Fernsehshow „Was denkst Du über das Filmemachen?“ (07. Juli 2011) konnten ca. 120 Schulkinder in Werkstätten zu den Themen Kostüm, Szenenbild, Kamera, Licht, Trickfilm, … hinter die Kulissen der Filmproduktion blicken, aktiv partizipieren und anschließend die Arbeitsergebnisse selbst in einer Fernsehshow präsentieren. Im Rahmen der Sommerfestivals der Kulturen und in Kooperation mit dem Forum der Kulturen und dem deutsch-türkischen Forum realisierte der Verein eine Filmvorführung und ein Nachtgespräch mit dem Regisseur Cem Kaya zum Film „Arabesk – Gossensound und Massenpop“ (16. Juli 2011) im Wilhelmspalais. Abschließend sprachen beim Runden Tisch „Kunst, Kommerz, Kino – es geht um`s Ganze“ (27. Juli 2011) Kinomacher aus Leidenschaft über Chancen, Perspektiven und Kooperationsmöglichkeiten. Die Resonanz bei den Veranstaltungen mit im Durchschnitt jeweils ca. 100 Besuchern zeigt den Bedarf nach einem Neuen Kommunalen Kino.