Stadtteilkinos Stuttgart e.V. – Martin Javitz

Welche Bedeutung hat ein Haus für Film und Medien für die Stadt Stuttgart aus Sicht Ihrer Institution?

Die Bedeutung liegt für uns als Überbleibsel des Kommunalen Kinos auf der Hand, denn die Lücke, die seit 2008 besteht, konnten wir ja nur minimal auffüllen. Gerade hochwertiges Kino hat in Stuttgart mit zwei verbliebenen Filmstätten einen schweren Stand. Kleineres Kino (Nachwuchsfilme), Klassiker oder Filmkunst/Filmhistorie haben aber gar keinen Stand mehr in der Landeshauptstadt. Was fehlt, ist auch das „Mehr als nur Kino“, geht man davon aus, dass das Mehr nicht nur aus Popcorn oder Cola besteht. Diese Lücke zu füllen, ist Teil der Aufgabe des Haus für Film und Medien.

Mit welchem Input möchten Sie sich als Institution in ein Haus für Film und Medien einbringen?

Das ist schwer, da wir ja von unserem Konzept her gar kein zentrales Angebot machen wollen und ehrenamtlich tätig sind. Allerdings können wir natürlich in den Stadtteilen das Haus für Film und Medien bewerben und den Inhalt, das Programm und die Leistungen unserem Publikum kommunizieren. Denkbar sind vielleicht eher Kooperationen zu Veranstaltungen, wo wir parallel auch eine passende Veranstaltung machen (bspw. bei einer Werkschau oder ähnliches).

Welche Anforderungen haben Sie als Institution an ein Haus für Film und Medien? Welchen Output bzw. Leistungen erwarten Sie?

Zum einen würden wir uns freuen, wenn wir bei der Einholung von Filmrechten, die schwer zu erhalten sind, Unterstützung fänden. Vermutlich würde man so zu deutlich mehr potentiellen Filmen gelangen, vor allem jenseits des Mainstreams. Dazu Auslage unseres Programms als Werbung.

www.stadtteilkino-stuttgart.de

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