An vier Samstagabenden zwischen 29. August und 19. September 2026 wird der Park der Villa Berg wieder zum Kinosaal unter freiem Himmel. Auf dem Programm stehen dieses Jahr Klassiker des Neuen Deutschen Films – gezeigt im analogen Originalformat auf 35mm. Der Eintritt ist frei.
Film schauen, wie er einmal gedacht war: auf analogem Filmmaterial, begleitet vom charakteristischen Laufgeräusch der Projektoren. Das Freiluftkino im Park der Villa Berg lädt im Spätsommer zur (Wieder-)Entdeckung wegweisender deutscher Filme der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre ein. Im Mittelpunkt stehen Filme einer Generation junger Regisseur*innen, die mit Konventionen brach und eine neue filmische Sprache entwickelte. Gesellschaftliche Umbrüche, neue Lebensentwürfe und selbstbewusste Frauenfiguren prägen die ausgewählten Produktionen.
Vier Abende, vier Filmklassiker
Los geht es jeweils um 19.30 Uhr mit Musik vom Plattenteller. Wechselnde DJs stimmen mit Vinyl auf den Abend ein, musikalischer Schwerpunkt ist Soul. Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt der Film. Durch die Abende führt DJ und Kulturvermittler Andreas Vogel von der Montagegruppe.
Das Programm:
29. August: Zur Sache, Schätzchen
Regie: May Spils, 1968 | Musik: DJ Andreas Vogel
5. September: Rote Sonne
Regie: Rudolf Thome, 1970 | Musik: DJ Malayka
12. September: Playgirl
Regie: Will Tremper, 1966 | Musik: DJ Konrad Kuhn
19. September: Götter der Pest
Regie: Rainer Werner Fassbinder, 1970 | Musik: DJ Koro
Gut zu wissen: Der Eintritt ist frei. Picknickdecken und eigene Sitzgelegenheiten dürfen gerne mitgebracht werden. Bei schlechtem Wetter ziehen die Veranstaltungen in die nahegelegene Berger Kirche um.
Weitere Informationen und aktuelle Hinweise gibt es im Veranstaltungskalender der Landeshauptstadt Stuttgart.
Das Freiluftkino ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart mit den Planungsstäben Stuttgart Moving Image Center (SMIC) und Villa Berg in Kooperation mit Wand 5 / Filmwinter, dem Verein Haus für Film und Medien e.V., dem Kinomobil Baden-Württemberg und der Montagegruppe.
Fotos: © imago / United Archives & discodoener