Augen auf-Kinotag 2026 in Stuttgart am 27.01.2026

Publikumspremiere von „Das geheime Stockwerk“ am 27. Januar im Atelier am Bollwerk

Am Dienstag, 27. Januar 2026, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, findet der Augen auf-Kinotag in Stuttgart statt. Das Atelier am Bollwerk wird an diesem Abend zum Ort für Film, Austausch und Erinnerungskultur.
Der Verein Haus für Film und Medien Stuttgart begleitet den Augen auf-Kinotag in Stuttgart als Netzwerkpartner und unterstützt damit ein Format, das Kino als gesellschaftlichen Denk- und Diskussionsraum stärkt.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Publikumspremiere des Kinder- und Familienfilms „Das geheime Stockwerk“ von Norbert Lechner. Vorstellungsbeginn ist 18 Uhr.

Kino als Raum für Haltung und Verantwortung

Unter dem bundesweiten Motto „Wann erhebe ich meine Stimme?“ lädt der Augen auf-Kinotag dazu ein, Geschichte nicht als abgeschlossenen Abschnitt zu begreifen, sondern ihre Bedeutung für die Gegenwart zu reflektieren. In einer Zeit, in der demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, setzt der Kinotag bewusst auf das gemeinsame Erleben von Film – und auf das Gespräch danach.

Als Netzwerkpartner bringt das Haus für Film und Medien Stuttgart seine Perspektive an der Schnittstelle von Film, Medienbildung und gesellschaftlicher Debatte ein und stärkt damit den lokalen Dialog rund um Erinnerungskultur und demokratische Verantwortung.

„Das geheime Stockwerk“ – Geschichte erzählen für junge Generationen

Der Film erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Karli, der mithilfe eines alten Lastenaufzugs im Hotel seiner Eltern in das Jahr 1938 reist. Dort freundet er sich mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg an. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer eindringlichen Begegnung mit der Realität der nationalsozialistischen Verfolgung.
„Das geheime Stockwerk“ findet eine sensible, spannende und altersgerechte Form, um historische Zusammenhänge auch für junge Zuschauer:innen erfahrbar zu machen.

Publikumsgespräch mit Gästen aus Film, Geschichte und Kultur

Im Anschluss an die Vorführung findet ein moderiertes Gespräch statt, unter anderem mit Filmschaffenden, Historiker:innen und Kulturschaffenden. Die Keynote hält Annette Schavan, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ). Das Gespräch bietet Raum für Fragen, Einordnung und Austausch – auch darüber, welche Verantwortung sich aus Geschichte heute ergibt.

Schulkinoprogramm am 27. und 28. Januar

Ergänzend zum Abendprogramm finden am 27. und 28. Januar vormittags Schulkinovorführungen im Atelier am Bollwerk statt. Gezeigt werden ausgewählte Filme, die die Geschichte des Nationalsozialismus altersgerecht und zeitgemäß erzählen. Alle Vorstellungen werden von Expert:innen begleitet.

🎟 Hier gibt es Tickets

ℹ️ Weitere Infos: www.augenauf-kinotag.de

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